E-Mail-Anhänge sicher öffnen
Die meisten Schadprogramme kommen als Anhang. So erkennen Sie, welche Dateien gefährlich werden können — und wann Sie besser nicht klicken.
Anhänge sind praktisch — und zugleich der häufigste Weg, über den Schadsoftware auf Computer gelangt. Wir prüfen Anhänge bereits vor der Zustellung, doch ein wachsames Auge schützt zusätzlich.
Die wichtigste Regel
Öffnen Sie keinen Anhang, den Sie nicht erwartet haben — auch dann nicht, wenn der Absender bekannt erscheint. Absendernamen lassen sich fälschen, und auch echte Konten von Bekannten können übernommen worden sein.
Bei diesen Dateitypen ist Vorsicht geboten
- Ausführbare Dateien (z. B. .exe, .scr, .bat) — in normalen E-Mails praktisch nie nötig.
- Office-Dokumente mit Makros — aktivieren Sie Makros niemals, nur weil ein Dokument Sie dazu auffordert.
- Archive (.zip, .rar), die solche Dateien enthalten — Verpackung schützt nicht vor dem Inhalt.
- Doppelte Endungen wie „rechnung.pdf.exe" — ein klassischer Tarntrick.
Im Zweifel nachfragen
Sind Sie unsicher, ob ein Anhang echt ist, fragen Sie beim Absender über einen anderen Weg nach — etwa per Telefon. Lieber einmal kurz prüfen, als ein Schadprogramm zu starten. Wie Sie Betrugsmails generell erkennen, lesen Sie unter Phishing erkennen: 7 Warnzeichen.
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